Enthüllung des geheimnisvollen Verwirklichungszustands im esoterischen Buddhismus – ein wahrer Bericht von einer großen Dharma-Versammlung des esoterischen Buddhismus. Veröffentlicht am 22. Januar 2002 im Kinmen Express.

Artikel aus dem Kinmen Express vom 22. Januar 2002

Im All­ge­mei­nen den­ken Men­schen über den tibe­ti­schen Bud­dhis­mus, dass er aus einer fer­nen Kul­tur stammt und voll von Mys­te­rien ist. Beson­ders wenn die Patri­ar­chen der unter­schied­li­chen Schu­len geheim­nis­volle Erschei­nun­gen und über­na­tür­li­che Kräfte mani­fes­tier­ten, wer­den die Men­schen neu­gie­rig über eso­te­ri­schen Buddha-Dharma. Den Beschrei­bun­gen eini­ger Lamas nach, gibt es diverse Prü­fun­gen für Prak­ti­zie­rende des Bud­dhis­mus in Tibet. Die Fähig­kei­ten im Bud­dhis­mus wer­den durch ver­schie­dene Stu­fen dia­lek­ti­scher Aus­ein­an­der­set­zung getes­tet. Jemand, der tau­sende von Debat­ten besteht und an ers­ter Stelle steht wird „Lha­rampa Geshe“ genannt. Die an zwei­ter und drit­ter Stelle wer­den „Ges­hes“ genannt. Erst nach­dem Zehn­tau­sende die­ser dia­lek­ti­schen Aus­ein­an­der­set­zun­gen durch­ge­stan­den sind, kön­nen Ges­hes in die Schule des eso­te­ri­schen Bud­dhis­mus ein­tre­ten, um den eso­te­ri­schen Dharma zu lernen.

Diese Lamas sag­ten, dass eso­te­ri­scher Dharma den Zustand der Ver­wirk­li­chung betont. In den Schu­len des eso­te­ri­schen Bud­dhis­mus wer­den nor­ma­ler­weise Manisteine ver­wen­det, um den Grad der Ver­wirk­li­chung eines Prak­ti­zie­ren­den zu beur­tei­len. Es gibt zwei Arten von Manistei­nen. Die einen sind Steine, die von gewöhn­li­chen Men­schen mit Man­tras beschrif­tet und auf Manistein-Hügel gelegt wer­den. Diese Art von Manistein besitzt keine Dharma-Kraft. Die ande­ren sind Steine, die von gro­ßen Patri­ar­chen der Über­tra­gungs­li­nien des tibe­ti­schen Bud­dhis­mus beschrif­tet wur­den, nach­dem sie Dharma prak­ti­ziert haben. Die Steine sind mit Abbil­dun­gen von Bud­dhas oder Keim­sil­ben von Man­tras ver­se­hen. Sie wer­den auf Manistein-Hügeln gelegt und als Bemäch­ti­gung ver­wen­det, um Unheil und Hin­der­nisse zu besei­ti­gen. Die wich­tigste Funk­tion die­ser Art von Manistein ist, das Niveau der Selbst­kul­ti­vie­rung zu tes­ten und zu bemessen.

Eini­gen Mythen nach kann nur der durch Selbst­kul­ti­vie­rung ver­wirk­lichte Prak­ti­zie­rende Dharma aus­üben, mit dem der Manistein aus der Ferne bewegt wer­den kann. Manisteine bewe­gen sich auf ver­schie­dene Weise. Einige bewe­gen sich lang­sam, wäh­rend andere lau­fen oder flie­gen. Gewöhn­li­che Men­schen kön­nen sie über­haupt nicht dazu brin­gen, sich zu bewe­gen, egal wie viel Kraft sie ver­wen­den oder wie viele von ihnen gleich­zei­tig Man­tras rezi­tie­ren. Sol­che Geschich­ten haben dem tibetisch-esoterischen Dharma geheim­nis­volle und signi­fi­kante Aspekte hinzugefügt.

Kürz­lich hatte der Bericht­er­stat­ter die Ehre, an einer gro­ßen Dharma-Versammlung in den Ver­ei­nig­ten Staa­ten teil­zu­neh­men, in der ver­schie­dene Zustände auf­ge­zeigt wur­den. Unter den Teil­neh­mern waren große und gewöhn­li­che Lamas aus Tibet, sowie große und gewöhn­li­che Dhar­ma­meis­ter des exo­te­ri­schen Bud­dhis­mus. Die Man­tras, die sie rezi­tier­ten, waren das Man­tra des Gro­ßen Mit­ge­fühls (Great Com­pas­sion Man­tra), das Herz­m­an­tra der Grü­nen Tara (Green Tara Heart Man­tra) und das Man­tra von Vajrakila (Dorje Phurba). Einige der Dhar­ma­meis­ter waren nicht in der Lage den Manistein zu bewe­gen, auch nach einer län­ge­ren Übungs­dauer nicht. Einige Dhar­ma­meis­ter des exo­te­ri­schen Bud­dhis­mus rezi­tier­ten gleich­zei­tig Man­tras und konnte durch den Raum hin­durch einen 150 g schwe­ren Manistein auf einem Glas­tisch bewe­gen. Ein gro­ßer Dhar­ma­meis­ter und ein weib­li­cher Lama waren in der Lage einen Manistein aus der Ferne zu bewe­gen, sobald sie Man­tras in Kom­bi­na­tion mit Mud­ras auf­sag­ten. Wäh­rend die Teil­neh­mer am Stau­nen waren, kam ein gro­ßer weib­li­cher Lama aus Tibet an. Vor dem Test bat sie die Per­son, die die Video­auf­zeich­nun­gen machte, ihr Gesicht nicht auf­zu­neh­men. Sie sagte, dass sie eine Selbst­kul­ti­vie­rende sei und Befrei­ung und Ver­wirk­li­chung erlan­gen möchte. Sie wollte nicht den Buddha-Dharma mani­fes­tie­ren, um mit ihren Kräf­ten zu prah­len. Kurz danach pas­sierte etwas Verblüffendes.

Sobald sie anfing Man­tras zu rezi­tieren, erhob sich zum Erstaunen aller ein 98 Pfund (etwa 44,5 kg) schwe­rer Sta­lak­tit vom Boden und drehte sich ihren Hand­ges­ten fol­gend in der Luft. Die­ser Manistein mit über­na­tür­li­chen Kräf­ten stoppte und zit­terte, nach­dem er sich in die Luft erho­ben hatte. Noch viel erstaun­li­cher war es, als der weib­li­che Lama sich auf den Holz­bo­den setzte und der Manistein im Bruch­teil einer Sekunde sich von hin­ter ihr nach vorne bewegte. Die Zeu­gen hat­ten das Gefühl, dass der 98 Pfund schwere Manistein sich inner­halb eines Augen­zwin­kerns bewegt hatte. Er bewegte sich so schnell, als ob er durch den Kör­per des Lamas hin­durch ging. Dann umkreiste die­ser Manistein mit über­na­tür­li­chen Kräf­ten den weib­li­chen Lama zwei­mal indem er ihren Fin­ger­zei­chen folgte. Er bewegte sich hoch und run­ter und zit­terte gleich­zei­tig, wäh­rend er sich krei­send bewegte. Als der Manistein sich zum zwei­ten Mal hin­ter sie bewegte, zeigte ihr Zei­ge­fin­ger in einer Mudra, die sie über ihrem Kopf machte, nach unten und der Manistein senkte sich augen­blick­lich. Der Rich­tung ihrer Fin­ger fol­gend, stoppte er für eine Sekunde und fiel mit einem dump­fen Schlag auf den Holz­bo­den. Offen­sichtllich war es ein sehr schwe­rer Stein. Es ist kaum vor­stell­bar für jeman­den, der die­ses Wun­der nicht mit­er­lebt hat.

Der bekann­teste gigan­ti­sche Stalaktit-Manistein „Duo Qie Xu“ aus Tibet war eben­falls in die­ser Ver­samm­lung. Er wiegt über 430 Pfund, das sind in etwa 200 kg. Er wurde aus Tibet in die Ver­ei­nig­ten Staa­ten geschafft. Er offen­barte große über­na­tür­li­che Kräfte in die­ser Ver­samm­lung. Der gigan­ti­sche Manistein „Duo Qie Xu“ ist kein gewöhn­li­cher Stein. Es ist ein Manistein ver­gleich­bar mit der Iden­ti­tät des berühm­ten „Cuiyu-Kohls“ (eine berühmte Schnitz­ar­beit aus Jade aus der Qing-Dynastie, die im Natio­na­len Palast­mu­seum in Tai­pei aus­ge­stellt ist). Die meis­ten tibe­ti­schen Prak­ti­zie­ren­den ken­nen „Duo Qie Xu“. Wäh­rend des Test mit „Duo Qie Xu“ gescha­hen noch unglaub­li­chere Dinge.

Als der große tibe­ti­sche weib­li­che Lama dabei war, ihre Kräfte an „Duo Qie Xu“ zu tes­ten, bat sie wie­der darum, ihr Gesicht aus dem sel­ben Grund nicht auf­zu­neh­men. Die Video­auf­zeich­nun­gen ihrer Dharma-Ausübung mit „Duo Qie Xu“ wur­den als Anden­ken nur für die Betei­lig­ten die­ser Szene gemacht. Sie kön­nen in keins­ter Weise für irgend­eine Art von Wer­bung ver­wen­det wer­den. Dass sie die Tugend­re­geln so strikt befolgt, bewegte die Men­schen vor Ort sehr.

Dann gescha­hen unglaub­li­che Dinge. Der 430 Pfund schwere „Duo Qie Xu“ folgte den Hand­ges­ten des gro­ßen tibe­ti­schen weib­li­chen Lamas, erhob sich zit­ternd vom Rasen und flog in die Luft. Die Menge war in Ehr­furcht und spürte plötz­lich, dass der Rasen sich wie Oze­an­wel­len bewegte. Außer­dem beweg­ten sich gleich­zei­tig Haus­dä­cher und Bäume. Der in der Luft flie­gende Manistein kehrte zurück und fiel plötz­lich aus drei Fuß (etwa 90 cm) herab. Er hin­ter­ließ eine tiefe Delle im Rasen. Solch eine Erschei­nung, die man sonst nur aus Fik­tio­nen kennt, pas­sierte tat­säch­lich im wirk­li­chen Leben. Die Lamas und Dhar­ma­meis­ter vor Ort sag­ten, dass die­ser hei­lige Kraft­akt die Groß­ar­tig­keit und Authen­ti­zi­tät des Buddha-Dharmas zeigte, mit dem alles voll­bracht wer­den kann, ein­schließ­lich der Umset­zung von Ber­gen und Ozeanen.

An der „Expo­sing Buddha“-Statue zur Sonnen-Dharma-Versammlung, die in der Chiang Kai-Shek Gedenk­halle in Tai­pei am 13. Januar 2002 abge­hal­ten wurde, war ein Hügel mit Stei­nen, die mit Man­tras vom Lapuleng-Tempel in Gansu beschrif­tet waren. Dies war ein Manistein-Hügel.

Chao-Nan, Kinmen Express

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